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14. September 2014

Katrin Leumann gewinnt Bundesligasprintfinale

Versöhnlicher Saisonabschluss beim letzten Saisonrennen

Nachdem weder Lisi Osl noch Katrin Leumann mit ihrem Rennen bei der Weltmeisterschaft in Hafjell (NOR) zufrieden waren, galt es beim Saisonabschluss einen guten Eindruck mit in die Winterpause zu nehmen. Dies gelang sowohl der Österreicherin mit ihrem siebten Rang im CrossCountry, als auch ihrer Schweizer Teamkollegin, die mit dem Sprintsieg am Vorabend
überzeugen konnte.


Lisi Osl erreichte im CrossCountry Rennen am Sonntag den siebten Rang und war mit dem Ergebnis nach den Rückschlägen der vergangenen Wochen wieder etwas zuversichtlicher und optimistisch gestimmt: "Ich habe nach den letzten Rennen viel überlegt und versucht herauszufinden woran es gefehlt hat. Bei der WM um Rang 30 zu fahren hat sicherlich nicht mein ganzes Leistungspotential gezeigt, insbesondere weil die Saison doch recht positiv begonnen hat. Ich denke, ich habe die Verletzung nicht so wirklich ernst genommen und erwartet, dass es - sobald die Schmerzen nachlassen - sofort wieder ganz normal gehen würde. Mein Training war aber mit dem gebrochenen Arm sicherlich nicht so ideal wie es hätte sein können und die Form hat definitiv darunter gelitten.


Heute habe ich wieder etwas Zug gespürt, auch wenn es 'nur' der siebte Rang war." Damit reihte sich die Österreicherin beim internationalen Rennen in Bad Salzdetfurth nur wenige Sekunden hinter dem Podium ein und kann sich damit optimistisch gestimmt in die Winterpause verabschieden: "Ich freue mich natürlich auch auf die wettkampffreie Zeit, darauf, viel Zeit mit der Familie verbringen zu können und ganz besonders auch auf den Schnee zu Hause in den Kitzbüheler Alpen. Zum letzten Rennen möchte ich noch einmal meinem Team und allen Sponsoren für die herausragende Unterstützung danken. Alle stehen immer hinter mir und bieten uns das beste Material und
perfekten Support."


Katrin Leumann überraschte das Publikum in der Innenstadt von Bad Salzdefurth am Samstagabend mit ihrem souveränen Sieg im Eliminator, der aber beim Blick in die Geschichtsbücher gar nicht so überraschend kam: "Ich habe lange an keinem Sprint mehr teilgenommen. In der Vergangenheit hat es mir danach immer den Rücken verrissen. Das habe ich aber jetzt ganz gut im Griff und 2012 habe ich hier ja auch den Sprint gewonnen". Während sie vor
zwei Jahren einen Doppelsieg mit Alexandra Engen einfuhr, konnte sie dieses Jahr ihre schwedische Teamkollegin gut vertreten: "Ich habe in der Quali schon gemerkt, dass es ganz gut geht, aber Veronika (Brüchle) war schon ein harter Brocken. Sie war auf der Gerade etwas stärker, deshalb habe ich einfach versucht alles von vorne zu fahren. Das hat dann auch ganz gut geklappt
und bis ins Ziel gereicht". Aufgrund der doppelten Punktzahl konnte sie in der Gesamtwertung sogar noch den fünften Rang erobern und das GHOST Factory Racing Team damit alle Bundesligasprints der Saison 2014 gewinnen.


Beim CrossCountry hat ihr am Sonntag dann aber etwas die Erholung gefehlt: "Gestern ging es ja sehr gut, aber mit meiner aktuellen Form konnte ich mich für Sonntag nicht vollständig erholen. Jetzt heißt es Kräfte tanken, die Winterpause nutzen und nächstes Jahr wieder in alter Stärke am Start stehen".

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