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Ich betreibe seit 2001 Triathlon und habe in dieser Zeit meinen Trainingsaufwand und die Wettkampfdistanzen kontinuierlich gesteigert, auch meine Ziele sind entsprechend ehrgeiziger geworden. Sowohl Strümpfe als auch Tubes nutze ich seit 2009 und bin sehr zufrieden damit. Die Tubes nutze ich aus Gründen der Zeitersparnis nur bei Kurzdistanzwettkämpfen, da ich sie dort bereits beim Schwimme unterm Neoprenanzug tragen kann, die Strümpfe im Training bei langen Läufen und bei Wettkämpfen auf der Mittel- und Langdistanz sowie zur anschließenden Regeneration. Ich habe nicht nur den Eindruck, die hohen Trainingsumfänge damit besser wegstecken zu können, sondern habe auch meine Bestzeiten auf allen Laufdistanzen sowie besonders beim Laufen im Triathlon deutlich steigern können.
 
Mein Saisonhöhepunkt 2010 war die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt, wo ich mir das begehrte Ticket zum Ironman Hawaii sichern wollte. Da die Vorbereitung und auch zwei Testwettkämpfe ausgezeichnet verlaufen waren, war ich recht zuversichtlich.
Nach einem etwas verkorksten Schwimmauftakt kam ich auf dem Rad bestens klar und wechselte als 22. meiner Alterklasse auf die Marathonstrecke. Leider lief es dort alles andere als wunschgemäß: Zwischen Kilometer 3 und 4 übersah ich eine Bordsteinkante, knickte mit dem Fuß um und fiel der Länge nach hin. Ich lief zwar sofort weiter, kam aber nicht wieder richtig in Fahrt. Zunehmend machte mir auch die enorme Schwüle bei mehr als 30?Ǭ? zu schaffen, und zu guter Letzt knickte ich etwa 5km vor dem Ziel mit dem bereits verletzten Fuß noch einmal um.
Dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin, ist sicher auch ein Verdienst der Kompressionsstrümpfe: Als man sie mir in der medizinischen Versorgung auszog, schwoll der verletzte Knöchel in Sekundenschnelle auf etwa doppeltes Normalmaß und erstrahlte in leuchtendem Dunkelblau. Nur mit Mühe konnte ich das medizinische Personal überreden, mich nicht ins nächste Krankenhaus zu transportieren. Mit meinen Lauf- und Gesamtzeiten bin ich zwar überhaupt nicht zufrieden, angesichts der beschriebenen Umstände sind sie aber schon beinahe wieder erstaunlich.

Mein Ziel Hawaii-Qualifikation habe ich um etwa 10 Minuten verpasst, was mir zeigt, dass es bei halbwegs normalem Rennverlauf möglich ist und mich zuversichtlich für meinen nächsten Anlauf 2011 (dann in Regensburg) stimmt.
 
Viele Grüße,

Jürgen H., TriRockets Bamberg